Alternativen zu Google-Diensten

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Alternativen zu Google-Diensten

Hallo zusammen,

mal eine Frage an alle, die mehr oder weniger professionell auf den
Austausch von Daten (Dokumente) und deren Auswertung angewiesen sind:

Ich arbeite mich gerade in die Organisation beim Roller Derby für
Potsdam ein und bin darauf gestoßen, dass hier zum großen Teil auf
Docs.Google zurückgegriffen wird, um plattformunabhängig auf Dokumente
zuzugreifen, sie statistisch auszuwerten und zu teilen.

Kennt jemand von Euch gut funktionierende Systeme, die eben nicht von
Google kommen? Ich finde es sehr problematisch, da Datenschutz hier kaum
Erwähnung findet.

Teilt gerne auch Erfahrungen mit Diensten die kostenpflichtig sind!

Die Alternativen sollten zumindest die wichtigsten Vorteile von Google
mitbringen:

* relativ einfach zu bedienen
* plattformübergreifend einsetzbar (sodass nicht jeder Rechner etwa
LibreOffice installiert haben muss)
* für andere Dienste auslesbar (um Statistiken zu sammeln)

LG
Harry


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Hartmut Phieler
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Frank Hofmann Frank Hofmann
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Re: [uplug] Alternativen zu Google-Diensten

Hallo Hartmut,

* Hartmut Phieler <[hidden email]> [171214 20:19]:

>
> mal eine Frage an alle, die mehr oder weniger professionell auf den
> Austausch von Daten (Dokumente) und deren Auswertung angewiesen sind:
>
> Ich arbeite mich gerade in die Organisation beim Roller Derby für
> Potsdam ein und bin darauf gestoßen, dass hier zum großen Teil auf
> Docs.Google zurückgegriffen wird, um plattformunabhängig auf Dokumente
> zuzugreifen, sie statistisch auszuwerten und zu teilen.
>
> Kennt jemand von Euch gut funktionierende Systeme, die eben nicht von
> Google kommen? Ich finde es sehr problematisch, da Datenschutz hier kaum
> Erwähnung findet.
>
> Teilt gerne auch Erfahrungen mit Diensten die kostenpflichtig sind!
Ausführlich beleuchten diese beiden Artikel das Thema:

* Kollaboratives Schreiben mit Etherpad Lite auf Cubietruck
  http://www.raspberry-pi-geek.de/Magazin/2017/10/Kollaboratives-Schreiben-mit-Etherpad-Lite-auf-Cubietruck

* Freie kollaborative Anwendungen in der eigenen Wolke
  http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2017/11/Lose-verbunden

Ich kann nochmal heraussuchen, welche Werkzeuge wir angeschaut haben.
Das waren nämlich einige :)

Liebe Grüße,

Frank

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Dipl.-Inf. Frank Hofmann
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Re: Alternativen zu Google-Diensten

In reply to this post by hphieler
Moin Harry,

wie Frank schon schrieb ist hier Etherpad gut geeignet. Dazu gibt es
auch Ethercalc für Tabellen. In Kombination mit Midiawiki lässt sich da
viel machen. So nutzen diese Kombination wir, die machBar und zu Teilen
auch das KuZe Plenum.

Wenn du einen Pendant zu Google Docs brauchst dann schaue dir Nextcloud
mit Collabora Online an. Ist ein Libreoffice Online verbunden mit einer
Cloud.

Viele Grüße
Carsten

Am 14.12.2017 20:18, schrieb Hartmut Phieler:

> Hallo zusammen,
>
> mal eine Frage an alle, die mehr oder weniger professionell auf den
> Austausch von Daten (Dokumente) und deren Auswertung angewiesen sind:
>
> Ich arbeite mich gerade in die Organisation beim Roller Derby für
> Potsdam ein und bin darauf gestoßen, dass hier zum großen Teil auf
> Docs.Google zurückgegriffen wird, um plattformunabhängig auf Dokumente
> zuzugreifen, sie statistisch auszuwerten und zu teilen.
>
> Kennt jemand von Euch gut funktionierende Systeme, die eben nicht von
> Google kommen? Ich finde es sehr problematisch, da Datenschutz hier
> kaum
> Erwähnung findet.
>
> Teilt gerne auch Erfahrungen mit Diensten die kostenpflichtig sind!
>
> Die Alternativen sollten zumindest die wichtigsten Vorteile von Google
> mitbringen:
>
> * relativ einfach zu bedienen
> * plattformübergreifend einsetzbar (sodass nicht jeder Rechner etwa
> LibreOffice installiert haben muss)
> * für andere Dienste auslesbar (um Statistiken zu sammeln)
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Re: [uplug] Alternativen zu Google-Diensten

In reply to this post by Frank Hofmann
Hallo Frank,

danke erstmal für die Antwort. Leider sind die Artikel hinter einer pay
wall (habe keine Abos) und konnte daher nurmal Grundlegendes schließen /
vermuten.

Aussichtsreich finde ich vor allem den Artikel der linux-community.
Mir ist dabei auch aufgefallen, dass die allgemeine Antwort auf meine
Frage auf folgendes hinausläuft:

1* Nutze einen "kostenlosen" Dienst (Google, Dropbox, etc.) und zahle
mit deinen Daten

2* Nutze einen kommerziellen Dienstanbieter und bezahle Software und Support

3* Setze deine eigene Struktur auf und bezahle mit Arbeitszeit und ggf.
Software - Datenschutz und Sicherheit liegen dann aber auch in eigener
Verantwortung

Die verlinkten Artikel beziehen sich wohl vor allem auf Option 3*
Gibt es für Option 2* auch Erfahrungen und Empfehlungen?

Eine eigene Struktur aufzubauen und zu verwalten wäre mir persönlich
zwar am liebsten, allerdings muss ich dann nochmal nachforschen, ob es
überhaupt Menschen gibt, die sich dann darum kümmern.

Ich bitte an dieser Stelle auch nochmal um Rückmeldungen (auch von den
Admin unter Euch) hier ;) ---> Wieviel Aufwand macht so ein System
(Arbeitszeit, Personen, die sich auskennen, ...)? Wenn es bei uns keine
Admins dafür gibt, wäre es unklug, so ein System zu bewerben.

Die größte Herausforderung besteht darin, ein System bereit zu stellen,
dass ohne großen (Installations-) Aufwand vom Client zu nutzen ist, also
z.B. gängige Office-Formate versteht (*.xlsx, *.ods).

LG
Harry

Am 14.12.2017 um 20:25 schrieb Frank Hofmann:

> Hallo Hartmut,
>
> * Hartmut Phieler <[hidden email]> [171214 20:19]:
>>
>> mal eine Frage an alle, die mehr oder weniger professionell auf den
>> Austausch von Daten (Dokumente) und deren Auswertung angewiesen sind:
>>
>> Ich arbeite mich gerade in die Organisation beim Roller Derby für
>> Potsdam ein und bin darauf gestoßen, dass hier zum großen Teil auf
>> Docs.Google zurückgegriffen wird, um plattformunabhängig auf Dokumente
>> zuzugreifen, sie statistisch auszuwerten und zu teilen.
>>
>> Kennt jemand von Euch gut funktionierende Systeme, die eben nicht von
>> Google kommen? Ich finde es sehr problematisch, da Datenschutz hier kaum
>> Erwähnung findet.
>>
>> Teilt gerne auch Erfahrungen mit Diensten die kostenpflichtig sind!
>
> Ausführlich beleuchten diese beiden Artikel das Thema:
>
> * Kollaboratives Schreiben mit Etherpad Lite auf Cubietruck
>   http://www.raspberry-pi-geek.de/Magazin/2017/10/Kollaboratives-Schreiben-mit-Etherpad-Lite-auf-Cubietruck
>
> * Freie kollaborative Anwendungen in der eigenen Wolke
>   http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2017/11/Lose-verbunden
>
> Ich kann nochmal heraussuchen, welche Werkzeuge wir angeschaut haben.
> Das waren nämlich einige :)
>
> Liebe Grüße,
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Re: Alternativen zu Google-Diensten

In reply to this post by hphieler


Am Donnerstag, den 14.12.2017, 20:18 +0100 schrieb Hartmut Phieler:
Hallo zusammen, mal eine Frage an alle, die mehr oder weniger professionell auf den Austausch von Daten (Dokumente) und deren Auswertung angewiesen sind: Ich arbeite mich gerade in die Organisation beim Roller Derby für Potsdam ein und bin darauf gestoßen, dass hier zum großen Teil auf Docs.Google zurückgegriffen wird, um plattformunabhängig auf Dokumente zuzugreifen, sie statistisch auszuwerten und zu teilen.
Kennt jemand von Euch gut funktionierende Systeme, die eben nicht von Google kommen? Ich finde es sehr problematisch, da Datenschutz hier kaum Erwähnung findet.

Also bei uns im Uferwerk habe ich eine Nextcloud-Installation mit ca. 90 Usern und seit kurzem für kollaboratives Editieren eine Installation von Collabora-Office, was per App in Nextcloud nahtlos integriert ist und da es auf LibreOffice beruht, echt alles kann was man braucht.

Ist halt ein bisschen Frickelei bis es läuft, aber dank Docker auch nicht so superaufwändig. Kennst Du Nextcloud? Im Prinzip kann man auch eine Collabora-Instanz einbinden, die ganz woanders läuft, sofern die für einen freigegeben ist. (falls Du eine Nextcloud-Installation hast, könnte ich Dir unser Office mal zum Testen freigeben, wenn Du mir die URL sagst)

Ich finde, das Teil kommt den Google apps von der Funktionalität her ziemlich nahe.

Ciao,

Johannes

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Re: Alternativen zu Google-Diensten

Hallo,

ich kann mich da nur Johannes anschließen.

Verwalten 3 Nextcloud Instanzen mit insgesamt circa 500 Nutzern.

Ebenfalls mit CODE (LibreOffice Online) [0], jedoch noch in Version 2.x. Selber nutze ich auch gerne das markdown Plugin für Notizen und Co direkt in der Cloud (Splitscreen mit Livepreview).
Wenn mehrere Initiativen und Gruppen Protokolle zu einem Thema schreiben, bietet sich immer irgendein öffentlicher (Ether) Padserver an (piraten, riseup, freifunk...).
Die Desktopsyncprogramme laufen bei mir (unter Linux) ebenfalls richtig gut (da macht Federation richtig Spaß!).

Also am besten Cloud selber machen (ggf. Angebot für externe CODE Instanz nutzen). Falls doch lieber click&buy, dann bei den Nextcloud Providern [1] vorbeischauen.

Grüße
Tommy

[0] https://www.collaboraoffice.com/code/
[1] https://nextcloud.com/providers/


On 19.02.2018 17:27, Johannes Rohr wrote:


Am Donnerstag, den 14.12.2017, 20:18 +0100 schrieb Hartmut Phieler:
Hallo zusammen, mal eine Frage an alle, die mehr oder weniger professionell auf den Austausch von Daten (Dokumente) und deren Auswertung angewiesen sind: Ich arbeite mich gerade in die Organisation beim Roller Derby für Potsdam ein und bin darauf gestoßen, dass hier zum großen Teil auf Docs.Google zurückgegriffen wird, um plattformunabhängig auf Dokumente zuzugreifen, sie statistisch auszuwerten und zu teilen.
Kennt jemand von Euch gut funktionierende Systeme, die eben nicht von Google kommen? Ich finde es sehr problematisch, da Datenschutz hier kaum Erwähnung findet.

Also bei uns im Uferwerk habe ich eine Nextcloud-Installation mit ca. 90 Usern und seit kurzem für kollaboratives Editieren eine Installation von Collabora-Office, was per App in Nextcloud nahtlos integriert ist und da es auf LibreOffice beruht, echt alles kann was man braucht.

Ist halt ein bisschen Frickelei bis es läuft, aber dank Docker auch nicht so superaufwändig. Kennst Du Nextcloud? Im Prinzip kann man auch eine Collabora-Instanz einbinden, die ganz woanders läuft, sofern die für einen freigegeben ist. (falls Du eine Nextcloud-Installation hast, könnte ich Dir unser Office mal zum Testen freigeben, wenn Du mir die URL sagst)

Ich finde, das Teil kommt den Google apps von der Funktionalität her ziemlich nahe.

Ciao,

Johannes

Teilt gerne auch Erfahrungen mit Diensten die kostenpflichtig sind! Die Alternativen sollten zumindest die wichtigsten Vorteile von Google mitbringen: * relativ einfach zu bedienen * plattformübergreifend einsetzbar (sodass nicht jeder Rechner etwa LibreOffice installiert haben muss) * für andere Dienste auslesbar (um Statistiken zu sammeln) LG Harry
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